Von einem Sammler für Sammler

Ich sammle seit 2006 Autogramme. Damals war das Schwierigste nicht, Stücke zu finden, sondern herauszufinden, worauf und wem man vertrauen kann.

Jeder Anbieter hatte ein eigenes Zertifikatsformat, eine eigene Prüfseite und eigene Regeln. Beim Kauf auf einem Marktplatz hatte man am Ende fünf Tabs offen, kopierte Nummern hin und her und fragte sich trotzdem: Ist das COA echt? Stimmt die Nummer? Übersehe ich etwas?

Mit der Zeit habe ich die Szene kennengelernt: welche Authentifizierungsfirmen seriös sind, wie ihre COA-Systeme funktionieren und auf welche Warnzeichen man achten muss. Aber das Hobby hat sich verändert, und zwar schnell.

Das Problem ist deutlich größer geworden

In den letzten drei bis fünf Jahren sind gefälschte Zertifikate und Autogramme vom Einzelfall zum Massenproblem geworden. Besserer Druck, leicht kopierbare Sticker und der schnelle Vertrieb über Online-Marktplätze haben gefälschte COAs und wiederverwendete Zertifikatsnummern viel häufiger gemacht, vor allem bei gefragten und teuren Stars und Sportlern.

Schlimmer noch: Manche Zertifikatsnummern, die heute online kursieren, sind bereits missbraucht. Sie tauchen in mehreren gefälschten Angeboten auf oder gehören zu bekannten gefälschten Papieren. Eine normale Zertifikatsabfrage zeigt zwar, dass ein Eintrag existiert, aber nicht immer, ob die Nummer schon missbraucht wurde.

Genau diese Lücke war der Anlass, CheckCOA zu bauen.

Warum ich CheckCOA gebaut habe

Anfangs war es ein privates Werkzeug: Ich wollte COAs und Zertifikatsnummern bei den Anbietern prüfen, die ich selbst nutzte, ohne zwischen Dutzenden Seiten hin- und herzuspringen. Außerdem wollte ich einen aufgeräumten Ort, um Ergebnisse im Verlauf zu speichern, Stücke in Sammlungen zu ordnen und eine Wunschliste zu führen.

Das größere Projekt betrieb ich da schon seit Jahren: Fälschungen aufspüren und dokumentieren.

Die Fraud-Alert-Datenbank

Lange Zeit habe ich eine eigene Datenbank missbrauchter Zertifikatsnummern gepflegt: Nummern aus Foren, Sammler-Communities und auffälligen Angeboten auf Marktplätzen, vor allem bei eBay. Ich habe sie mit fachkundigen Quellen und Meldungen aus der Community abgeglichen, darunter Namen, die Sammler oft nennen, etwa G.O.A.T. Authentics oder Tiffanycards. Jedes Mal, wenn mir wiederverwendete Nummern oder bekannte gefälschte Papiere auffielen, kam ein Eintrag dazu.

Heute enthält diese Datenbank über 26.000 gemeldete Einträge.

Also habe ich beide Seiten zusammengeführt:

  • Prüfung beim Anbieter (Prüfung von COAs und Zertifikaten über offizielle Quellen, soweit verfügbar)
  • Fraud Alert (warnt, wenn eine Nummer bekanntermaßen oder sehr wahrscheinlich missbraucht wird)

Was CheckCOA macht

CheckCOA ist ein Echtheits-Check für Sammlerstücke und macht die Prüfung einfach:

  • Alles an einem Ort: Zertifikatsnummern von über 25 Autogramm- und Grading-Anbietern an einem Ort prüfen
  • Schnelle Abläufe: QR-Code scannen, Kamera nutzen, ein Bild hochladen (Texterkennung) oder die Nummer eintippen
  • Klare Ergebnisse: die Daten des Anbieters erscheinen unverändert und übersichtlich
  • Fraud Alert (immer aktiv): Warnungen, wenn eine Nummer gemeldet, mehrfach verwendet oder als missbraucht gemeldet wurde
  • Tools für Sammler: Verlauf, Sammlungen, Wunschliste, Exporte und Batch-Tools (je nach Tarif)

Ein realistisches Versprechen

CheckCOA verhindert nicht jeden Betrug. Jeden Tag tauchen neue Fälschungen auf, und nicht jede nutzt eine bekannte Nummer.

Aber es senkt Ihr Risiko deutlich. Sie vermeiden zum Beispiel:

  • Zertifikatsnummern, die bereits als missbraucht bekannt sind,
  • Nummern, die in mehreren auffälligen Angeboten auftauchen,
  • und häufige Fehler beim Prüfen: falscher Anbieter, vertippte Ziffern, nicht passende Labels.

Mein Ziel ist einfach: sicherer kaufen, verkaufen und sammeln. Und Betrügern das Leben schwerer machen.

Klüger sammeln

Als Sammler kennen Sie das Gefühl: die Freude, das richtige Stück zu finden, und gleich danach die Frage, ob es echt ist.

CheckCOA gibt es, damit die Prüfung nicht jedes Mal zur Detektivarbeit wird.

Vor dem Kauf prüfen. Prüfungen speichern. Sammlung aufbauen.